• Lukas

Potenziale der Digitalisierung des Bildungswesens



Wirtschaft und Gesellschaft sind seit einigen Jahren im stetigen Wandel. Die Digitalisierung verändert unseren bisherigen Alltag und bringt Möglichkeiten mit sich, die unser Leben vereinfachen und verbessern.

  • Das eigene Haus per Smartphone steuern.

  • Bequeme mit dem Handy an der Aldi-Kasse bezahlen.

  • Den Standort des bestellten Amazon-Pakets tracken.

  • Per App das Taxi bestellen oder die Parkuhr aus dem Café nachstellen.

  • Aus dem Homeoffice auf den Unternehmensserver zugreifen.

  • Oder die Steuererklärung online einreichen.


Status Quo


Sämtliche Branchen profitieren umfangreich von den Vorteilen der Digitalisierung. Das verarbeitende Gewerbe treibt unter dem Ansatz "Industrie 4.0" die durchgängige Vernetzung voran und verfolgt dadurch das Ziel von smarten Fabriken. Alles ist miteinander verbunden. Eine selbstorganisierte und automatisierte Produktion entsteht. Hierdurch soll einerseits das Hochlohnland Deutschland als Produktionsstandort gehalten und Onshoring realisiert werden. Andererseits fordern komplexe und volatile Märkte nicht nur einen Paradigmenwechsel im Flexibilitätsverständnis. Das Gesundheitswesen profitiert von neuen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten: Gesundheitsdaten per App tracken und übermitteln, die elektronische Krankenakte oder die örtliche Unabhängigkeit von Arzt und Patient für Sprechstunden als auch für Eingriffe im OP-Saal. Das Verkehrswesen kann durch die Möglichkeiten der Digitalisierung nicht nur effizienter gesteuert, sondern rundum neu strukturiert und aufgebaut werden - Stichwort Seamless Mobility. Und auch die Finanzwelt wird durch FinTech-Möglichkeiten im positiven Sinne auf den Kopf gestellt. Die digitale Transformation bringt nicht nur flächendeckende Effizienz. Sie ermöglicht vielmehr völlig neue Konzepte und Geschäftsmodelle – und das branchenübergreifend.


Die Pandemie als Treiber


Nur der Großteil des Bildungswesens nutzt "gezwungenermaßen" erst seit dem Frühjahr 2020 die Potenziale des digitalen Wandels, um der Pandemie flächendeckend mit dem Onlinestudium entgegenzutreten.


Dies stellte Hochschulen und Universitäten aber auch Studenten vorerst vor technische und organisatorische Herausforderungen. Die Einführung des Onlinestudiums musste unvorbereitet, experimentell und im Schnelldurchgang durchlaufen werden. [1]


Vielerseits wurde dem Onlinestudium deshalb mit Skepsis begegnet. Ein erster getrübter Eindruck dieser Art des Studierens entstand. Und wie sagt man so schön? Der erste Eindruck zählt. Studenten belastet besonders die fehlende Infrastruktur der Hochschulen, technische Einschränkungen beim Online-Lernen, das wegfallende Campusleben und der ausbleibende Kontakt zu Kommilitonen. Kein Platz zum Lernen außerhalb der eigenen vier Wände zu haben, wird ebenfalls als große Belastung empfunden. [1]


Unzufriedenheit kann vor allem nachempfunden werden, wenn für Studienanfänger zudem statt WG-Leben, Studentenpartys und vollen Vorlesungssälen das Studium im Kinderzimmer stattfindet und höhere Semester die Vorzüge der Studentenstädte nicht mehr genießen können.


Das Studium konnte aber trotz allem durch die digitalen Möglichkeiten ortsunabhängig aufrechterhalten werden.

Fernhochschulen waren hingegen natürlich vorbereitet und zeigten während der Krise, wie das Remote-Studieren richtig geht. [2]


Fernstudium neu definiert

Das Fernstudium hat und hatte eine ganz klare Zielgruppe: Berufstätige, die sich aus verschiedensten Gründen akademisch weiterbilden wollen. Die ursprüngliche Verwendung des Fernstudiums galt also dem berufsbegleitenden Studieren, um Job und Weiterbildung unter einen Hut zu bekommen.


Durch die Digitalisierung ergeben sich hierbei aber ganz neue Möglichkeiten. Monatliche Präsenzveranstaltungen werden durch Online-Vorlesungen im virtuellen Vorlesungssaal ersetzt. Skripte in Form von zugesandten, erdrückenden Papierstapeln müssen interaktiven e-Modulskripten weichen, die auf unterschiedlichen Endgeräten eingesehen und bearbeitet werden können. Der Weg zur Uni-Bibliothek wird überflüssig, da benötigte Literatur digital in Form von e-Books in Online-Bibliotheken gefunden wird. Vorgegebene Präsenzprüfungstermine werden durch flexibel und individuell buchbare Online-Klausurtermine optimiert.


Studieren von wirklich überall

Warum sollte von diesen Potenzialen der Digitalisierung des Bildungswesens nur gezwungenermaßen in einer Krise profitiert werden? Es geht auch ganz anders, indem man seinen eigenen Vorteil daraus zieht.

Ein präsenzloses Fernstudium (Remote-Studium) bietet die Möglichkeit, völlige zeitliche und räumliche Flexibilität zu genießen. Das heißt studieren, wann und vor allem von wo immer man will.

Warum solltest Du also monatlich überteuerte Miete für eine zu kleine Studentenwohnung zahlen, wenn Du für 8€ am Tag einen Strandbungalow inkl. WLAN auf den Philippinen mieten kannst? Warum solltest Du Dich beim Lernen im Wintersemester von den grauen und kurzen Tagen herunterziehen lassen, wenn Du alternativ mit den Lernunterlagen bei 28° dem Sonnenuntergang in Kolumbien zusehen kannst? Warum solltest Du Deine wertvolle Zeit in den Öffis verschwenden, wenn Du alternativ die Vorlesung direkt nach dem Joggen durch die Reisterrassen von Bali beginnen kannst?

Da ist was Wahres dran, richtig?


Studium im Gepäck

Schon mal daran gedacht, dass ein Fernstudium nicht nur berufsbegleitend, sondern auch „reisebegleitend“ absolviert werden kann?


Lerne alle Länder kennen, die Du schon immer sehen wolltest und erlebe alle die Dinge, die Du schon immer machen wolltest. Du absolvierst nicht nur Dein Studium und gehst reisen, sondern baust Dir zudem interkulturelles Know-how und ein weltweites Netzwerk an Kontakten auf und wirst eine überdurchschnittliche persönliche Weiterentwicklung erfahren.

Statt mit einer Lücke im Lebenslauf kommst Du am Ende einer langen Reise mit unbeschreiblichen Eindrücken, spannenden Geschichten von Abenteuern, neuen Freundschaften und vor allem mit Deinem Studienabschluss in der Tasche zurück nach Hause.


Das Konzept ist simpel – die Erfahrung ist Gold wert.

Schreib Dich für ein Fernstudium ein, pack Dir Deine Sachen und reise wohin auch immer Du willst. Auf Bali überwintern oder mit dem Rucksack ganz Südamerika erkunden. Deine Entscheidung.

Wie das genau geht? Das zeigt Dir Studium im Gepäck!

[1] Studie: "Stu.diCo. – Studieren digital in Zeiten von Corona – Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie Stu.diCo."

[2] Artikel: "Fernstudienanbieter sind optimal auf die Corona-Krise vorbereitet"